Risikogruppen

Für Eisenmangel können natürliche und pathologische Ursachen verantwortlich sein. Bei den meisten Betroffenen liegt eine natürliche Ursache vor: Eisenverlust durch die Regelblutung, ungenügende Erfüllung des Bedarfs bei Mangelernährung oder Mehrbedarf (durch Wachstum oder Leistungssport).

Frauen im Menstruationsalter

Wegen der Regelblutungen verlieren die Frauen alle vier Wochen Blut und Eisen. Während der Körper das Blut wiederherstellen kann, ist er aber nicht in der Lage, Eisen selbst zu produzieren. Dieses muss von aussen zugeführt werden. Der durch die Menstruation bedingte Eisenverlust kann durch die alltägliche Nahrung nur selten wettgemacht werden.

Kinder

Wegen des Wachstums benötigen sie eine um 50 % höhere tägliche Eisenaufnahme als ein erwachsener Mann. Dieser Mehrbedarf kann im Alltag kaum gedeckt werden, sodass Kinder häufig einen Eisenmangel haben.

Bei verdächtigen Symptomen wie Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen, Lustlosigkeit, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen sollten die Eisen-Laborwerte bestimmt und gegebenenfalls eine Behandlung durchgeführt werden. Siehe auch: www.guteschulnoten.ch.

Leistungssportler 

Diese haben einen höheren Eisenbedarf als Nicht-Sportler. Dieser kann durch die Ernährung oft nicht ausgeglichen werden, sodass auch Leistungssportler oft unter Eisenmangel leiden, was deren Leistungsfähigkeit beeinträchtigen kann.

Senioren

Im Alter spielt eine Mangelernährung bei Vereinsamung und sozialem Rückzug oft eine grosse Rolle. Darüber hinaus steigt im Alter die Wahrscheinlichkeit einer pathologischen Ursache, z. B. einer (meistens nicht sichtbaren) Sickerblutung im Magendarm-Trakt.