Basisdokumente

Das Fundament der Swiss Iron Health Organisation besteht aus selbst gesammelten, aber auch fremden wissenschaftlichen Daten. Einerseits liegen die Resultate der Praxisstudie Eurofer vor, bei der sich  mit zunehmender Patientenzahl eine konstant gute und sichere Behandlungsqualität nachweisen lässt, welche auch die von der Schweiz (swissHTA) geforderten WZW-Kriterien erfüllt.

Damit die wissenschaftliche Wertigkeit der Studie optimiert werden kann, muss eine solche Placebo kontrolliert durchgeführt werden. Deshalb wurde ein Jahr nach der Gründung des Netzwerks von Ärztlichen Eisenzentren eine wissenschaftliche Studie konzipiert, welche auf der Praxisstudie Eurofer aufbaut, aber Placebo kontrolliert von der Universitätsklinik durchgeführt wurde (Studie Ferrim). Ferrim konnte die in Eurofer publizierte Wirksamkeit von 65% bestätigen.

Die Problematik des globalen Eisenmangels sowie die Ergebnisse seiner optimalen Behandlung wurden an den Eisensymposien bekannt gegeben – bezüglich Erfolgsquoten, Nebenwirkungen und Kosteneffizienz

Die SIHO baut aber auch darauf auf, dass ihr die Medizingeschichte recht gibt: das Eisenmangelsydrom existiert wirklich. Die Beschreibungen der Universitäten Innsbruck (1957) und Berlin (1971) haben die Eisenproblematik treffend dargelegt und den Begriff „Eisenmangelsyndrom“ zu recht verwendet: üblicherweise als „unspezifisch“ geltende Symptome haben einen spezifischen Rahmen erhalten: Sie können auch gemäss der Erkenntnisse der SIHO oft einem Eisenmangel zugeordnet werden (Ferritin < 50 ng/ml nach Beckman-Methode, < 75 ng/ml nach Roche-Methode) – auch dann, wenn noch keine Anämie vorliegt.

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