Medienmitteilungen

Selten muss SIHO eine Medienmitteilung machen. Dies ist dann der Fall, wenn es sich aus ethischen Gründen aufdrängt.

Aus ethischen Gründen gibt es die SIHO-Richtlinien für Qualität, Sicherheit und Kosteneffizienz von Eisentherapien, aber auch betreffend deren Bezahlung durch die Krankenkassen. Sobald im SIHO-Radar Verstösse gegen diese Richtlinien wahrgenommen werden, informiert SIHO je nach Bedeutsamkeit des Vergehens die Medien und Behörden.

Bisher haben sich vier Medienmitteilungen aufgedrängt:

Erste SIHO-Medienmitteilung, August 2012

SIHO warnt vor Ferinject bei Schwangeren

Ferinject ist generell signifikant weniger sicher alsEisensaccharose (siehe zweite Medienmitteilung vom Mai 2014). Insbesondre bei Schwangeren gibt es im Gegensatz zu Eisensaccharose noch keine zuverlässigen Studien.

Zweite SIHO-Medienmitteilung, Mai 2014

SIHO bestätigt Vorzug von Eisensaccharose

Eine exakte Analyse der Daten der European Medicines Agency EMA in London von 2013 liess aufhorchen. Eisencarboxymaltose ist deutlich weniger sicher als Eisensaccharose. Aus diesem Grund bestätigt SIHO den Vorzug für Eisensaccharose.

Dritte SIHO-Medienmitteilung, Oktober 2014

SIHO verzeigt Atupri wegen Diskriminierung von Frauen

Diese Schweizer Krankenkasse bezahlt Eisenbehandlungen nur dann, wenn der anfängliche Ferritinwert unter 30 ng/ml liegt. Atupri scheint daran zu glauben, dass die typischen Eisenmangelsymptome erst bei einem Wert von 29 ng/ml auftreten.

SIHO-Medienmitteilung, 29.9.2017

29. September ist der Tag des Eisens